WANDERN

I nomine patris et

filii et spiritus sancti

I nomine patris et
filii et spiritus sancti

27. September 2025

„Die Wege des Herren sind unergründlich…“

…aber dafür wahnsinnig schön!

Und deshalb pilgern wir heute zum Wallfahrtsort Mariazell…

Mariazell via Wienerbruck

20.5 km, 4:18 h, 428 hm

Für Frühaufsteher scheint der liebe Herr aber wenig über zu haben.
Einen Kaffee zum Frühstück bleibt er uns verwehrt.

Wir öffnen um 11:00! 

Und so geht’s gleich mal unterkoffeiniert über Wienerbruck in die Ötschergräben.

Landschaftlich hat Er uns aber nicht zu viel versprochen.
Entlang des tosenden Ötscherbachs, vorbei an einigen Wasserfällen (mit ohne Wasser), kommen wir dem ersten Etappenziel immer näher.

Ötscherhias

Hier werden wir das erste mal andächtig und kehren in uns…

Als Belohnung gibt’s dann endlich das verdiente Frühstück. 

Kaffee und Kuchen

Unsere Pilgerreise setzen wir entlang des Erlaufstausees fort.

Bei wechselhaftem Wetter, mal warm, mal kalt, mal noch kälter, gibt’s hier einiges zu entdecken…

 

die Spielmauer

Die Sage um die Spielmauer:

Es war gerade Weihnachtszeit, doch auf den Fluren lag kein Schnee und die Sonne schien warm vom Himmel. Drei junge Burschen wanderten vergnügt in Richtung Mitterbach, um letzte Einkäufe zu besorgen. An dieser Stelle hielten sie Rast und begannen mit dem Kartenspielen. Stunde um Stunde verrann und sie vergaßen neben ihren Pflichten auch auf das Geburtsfest unseres Herrn. Erst als die Nacht hereingebrochen war, wollten sie sich auf den Heimweg machen. Doch ihre Glieder versagten ihnen den Dienst und die drei Burschen erstarrten langsam zu Gestein. Wind und Wetter haben ihre Gestalten unkenntlich gemacht, doch mahnen uns die drei Felszacken, das sündhafter Übermut ins Verderben führen kann.

Das zweite Etappenziel ist erreicht.

das Stapelhaus

Hier kehren wir das zweite mal in uns und stärken uns für die weitere Reise.

Die letzte Etappe führt uns durch die Gemeinde Mitterbach in ein kleines Waldstück, das uns direkt nach Sankt Sebastian führt.

Von hier ist es nicht mehr weit.
Man kann den seelischen Beistand schon richtig fühlen.

Wir pilgern weiter… 

das Tor zu Mariazell

In Mariazell angekommen, müssen wir aber feststellen, dass so Kirchen eigentlich gar nix besonderes sind.
Da schauen wir uns lieber die Lebzelterei Pirker an.

Und da wiederum, müssen wir feststellen, dass wir von nun an Lebkuchen den Hostien vorziehen werden. 

Mariazell ist aber immer wieder eine „Reise“ wert.
Wobei für mich, ganz klar

der Weg ist das Ziel

im Vordergrund steht.
In diesem Sinne…

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes…

Amen

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