
SPORTKLETTERN
Xeis – Go for it
1. Mai 2025
Berühmt – Berüchtigt…
Technisch anspruchsvoll, spärliche alpine Absicherungen, stundenlange qualvolle Zustiege, knallharte Bewertungen, steile angsteinflößende Wände…
@Xeis
Ja genau. So wirbt das Gesäuse für neue Kletterer.
Klingt doch irgendwie ansprechend.
Oder nicht?
Go for it!
Und da sind wir auch schon…
Aber eines haben Sie in ihrer Werbung verschwiegen.
Man braucht noch einen sehr guten Magen um überhaupt da hin zu kommen.
Guten Morgen aus dem Nationalpark Gesäuse!🤢
Lange haben wir überlegt, ob das das Richtige für uns ist.
Zahlen sich diese Strapazen überhaupt aus, wenn wir dann sowieso nix klettern können?
Schauen wir mal…
Johnsbachtal – Gsengstein
der romantische…
Also eines kann man jetzt schon sagen…
Ja! Das zahlt sich definitiv aus.
Hier ist es wirklich richtig schön.
So, jetzt wird’s aber spannennd.
Schauen wir uns mal die Routen an…
Wir fangen am Gsengstein mit der leichtesten an.
„Mimikri“ (5)
Cool! Das wär mal geschafft.
Ich glaub, da geht noch mehr.
Wir bleiben noch am Gsengstein und tasten uns mal ran…
„Blümchen“ (5+) und „Gamsbock“ (5) sind auch kein Problem.
Bei „Adlerauge“ (6+) haben wir aber schon ganz schön zu kämpen.
Also eigentlich war’s das dann hier auf dem Gsengstein für uns.
Der Rest ist doch „eine“ Nummer zu groß für uns.
Macht aber nix, denn ein paar Meter weiter ist die Gsengplatte.
Da geht doch bestimmt auch was…
„Schwarze Perle“ (6+) und „Weißes Gold“ (6) sind richtig schöne Touren für uns.
Nicht zu leicht und nicht zu schwer.
Es macht echt Spaß.
Im Gegensatz zu „Blutdiamant“ (7+).
Da gibt’s nach der dritten Exe kein Weiterkommen mehr.
Zum Glück bekommen wir über das weiße Gold unser Material zurück.
Gsengstein/Gsengplatte – Game over!
Wir haben aber noch Zeit genug, um uns ein zweites Klettergebiet anzuschauen…
Johnsbachtal – Alter Klettergarten
der historische…
Historischer, direkt rechts an der Straße nach Johnsbach gelegener Klettergarten mit vielen, technisch anspruchsvollen und manchmal auch relativ hart bewerteten Routen.
Der Fels ist Kalkstein und relativ glatt.
Quelle: bergsteigen.com
@Xeis
Auch dieser verführerischen Einladung können wir nicht widerstehen.
Zur Einstimmung klettern wir die leichteste Route. „Bröselmeier“ (5+)
Hier ist der Name Programm. Man muss schon genau schauen, was man angreift und antritt…
So nach dem Motto, Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!
Unser nächstes ToDo ist eine 6/6+. „Lauf Hase, lauf“
Da „bröselt“ aber nix mehr. Dafür hängt die Wand ganz schön… Sehr kraftig… Aber geil!
Mit „Spätes Glück“ (6+) haben wir für mich, die schönste Route von heute gefunden. Ein absolutes Highlight.
Mittlerweile sind wir schon ganz schön KO.
Aber eine könnte noch gehen…
„Weg durchs Schlüsselloch“ (6+)
Die ist das absolute Gegenteil von vorher.
Also ein Lowlight.
Kraftiger Einstieg, angsteinflößender Ausstieg. Puhhh…
Gut, dass das vorbei ist!
Aber immerhin geschafft…
…so wie wir auch. Nix geht mehr.
Aber überraschenderweise ging mehr als erwartet.
Wir konnten einige 6+ klettern.
Das ist richtig cool.
Also eigentlich kann man sagen, wir sind im Xeis angekommen.
Richtige Profis halt…
Deshalb bieten wir auch ab nächster Woche geführte Xeis-Touren an.
Ausgesetzt aufs Hochtor, 1000 Meter vertikal auf die Planspitze oder im absoluten Überhang auf den großen Buchstein?
Alles kein Problem.
Bei Interesse einfach anfragen…
Wir ziehen uns jetzt zurück und bereiten uns auf die zahlreichen Anfragen vor…
Bis bald…👋
Das könnte dich ebenfalls interessieren

Zum Teufel nochmal, 27. und 28. Juli 2024
28. Juli 2024
53 – One Last Move, 1. Februar 2025
1. Feber 2025